
Sie trainieren viel, fühlen sich aber zunehmend müde, weniger belastbar oder verletzungsanfällig? Leistungseinbruch, Zyklusstörungen, Infektanfälligkeit oder Stressfrakturen können Hinweise auf eine niedrige Energieverfügbarkeit sein.
In der Sportkardiologie Potsdam klären wir strukturiert ab, ob LEA oder REDs / RED-S eine Rolle spielen könnten – medizinisch fundiert, sensibel und bei Bedarf interdisziplinär.
Ein Screening auf REDs / RED-S und niedrige Energieverfügbarkeit kann sinnvoll sein, wenn Sie:
Viele Sportlerinnen und Sportler fragen sich:

Nach der Abklärung erhalten Sie:
Ziel ist nicht „weniger leisten“, sondern Gesundheit stabilisieren, um Leistung wieder möglich zu machen.
Wir helfen Ihnen, mögliche Ursachen strukturiert einzuordnen und Training, Energieversorgung und Regeneration wieder sinnvoll zusammenzubringen.
Eine dauerhaft niedrige Energieverfügbarkeit kann weit über die sportliche Leistung hinaus wirken. Sie kann Regeneration, Immunsystem, Hormonhaushalt, Knochengesundheit, Stoffwechsel und langfristige Belastbarkeit beeinflussen.
Gerade weil die Symptome oft unspezifisch beginnen, ist eine strukturierte medizinische Einordnung wichtig. So lässt sich unterscheiden, ob eher Trainingsbelastung, Energieversorgung, Stress, hormonelle Faktoren oder ein Mischbild im Vordergrund stehen.
REDs (Relative Energy Deficiency in Sport) beschreibt ein Syndrom, das infolge einer dauerhaft niedrigen Energieverfügbarkeit (Low Energy Availability, LEA) im Verhältnis zum Energieverbrauch entstehen kann. Besteht dieser Zustand über einen längeren Zeitraum, kann er sowohl die Gesundheit als auch die sportliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Dabei können verschiedene physiologische Systeme des Körpers betroffen sein, darunter der Hormonhaushalt, die Knochengesundheit, das Immunsystem, der Stoffwechsel sowie die Regenerationsfähigkeit.
REDs betrifft sowohl Frauen als auch Männer und kann im Leistungs-, Amateur- und Freizeitsport auftreten. Besonders gefährdet sind Athlet:innen in Sportarten mit hohen Trainingsumfängen, einer hohen Energiebelastung und/oder einem ausgeprägten Fokus auf Körpergewicht und Körperzusammensetzung.
LEA (Low Energy Availability) bezeichnet eine niedrige Energieverfügbarkeit und gilt als die zentrale Ursache für die Entstehung von REDs (Relative Energy Deficiency in Sport). Sie beschreibt einen Zustand, bei dem dem Körper – nach Abzug der für Training und sportlichen Aktivität benötigten Energie – nicht mehr ausreichend Energie zur Verfügung steht, um alle physiologischen Funktionen optimal aufrechtzuerhalten.
Mögliche Hinweise sind Leistungseinbruch, anhaltende Müdigkeit, schlechte Regeneration, Infektanfälligkeit, Zyklusstörungen, ausbleibende Regelblutung, Stressfrakturen, Verletzungsanfälligkeit oder das Gefühl, trotz viel Training nicht voranzukommen.
Ein regelmäßiger Menstruationszyklus ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit von Sportlerinnen. Zyklusunregelmäßigkeiten oder das Ausbleiben der Periode (Amenorrhoe) können ein Hinweis auf eine niedrige Energieverfügbarkeit (LEA) und die Entwicklung von REDs sein.
In solchen Situationen reduziert der Körper unter anderem die Produktion von Geschlechtshormonen, um Energie zu sparen. Zyklusveränderungen sollten daher nicht als normale Folge intensiven Trainings angesehen werden, sondern als mögliches Warnsignal für ein Ungleichgewicht zwischen Energiezufuhr, Trainingsbelastung und Regeneration.
Da Zyklusstörungen langfristig Auswirkungen auf die Hormonfunktion, Knochengesundheit, Regeneration und Belastbarkeit haben können, sollten sie medizinisch abgeklärt und eingeordnet werden.
Nein. REDs und niedrige Energieverfügbarkeit können auch ambitionierte Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler betreffen.
Entscheidend ist nicht allein das Leistungsniveau, sondern das Verhältnis aus Energiezufuhr, Trainingsumfang, Regeneration und individuellen Belastungsfaktoren.
Nein, nicht automatisch. Eine niedrige Energieverfügbarkeit kann verschiedene Ursachen haben und muss nicht zwangsläufig mit einer Essstörung verbunden sein.
Trotzdem ist es wichtig, Essverhalten, Energiezufuhr und psychische Belastungsfaktoren sensibel und fachlich sauber mitzuberücksichtigen.
Die Abklärung umfasst eine ausführliche Anamnese, Screening-Fragen zu Training, Energieversorgung, Zyklus, Regeneration und Beschwerden sowie je nach Situation eine klinische Untersuchung, Körperzusammensetzung/BIA und gezielte Laboranalysen.
Bei der Einordnung orientieren wir uns an anerkannten sportmedizinischen Screening- und Risikobewertungsinstrumenten, unter anderem am IOC REDs Clinical Assessment Tool (IOC REDs CAT2). Entscheidend ist dabei, die Ergebnisse verständlich in Ihr persönliches Risiko, notwendige weitere Abklärungen und konkrete nächste Schritte zu übersetzen.
Bei Bedarf werden weitere Fachdisziplinen eingebunden.
Nach dem Screening erhalten Sie eine medizinische Einordnung und konkrete Empfehlungen. Häufig geht es darum, Training, Energieversorgung und Regeneration so anzupassen, dass Gesundheit stabilisiert und Belastbarkeit schrittweise wieder aufgebaut werden kann.
Vereinbaren Sie Ihren Termin für ein REDs / LEA-Screening in der Sportkardiologie Potsdam.

Evidenzbasierte Ernährungsberatung für Performance, Prävention und metabolische Gesundheit

Analyse von Belastbarkeit, Trainingszonen und Leistungsentwicklung

Abklärung von Belastungsintoleranz und Leistungseinbruch nach Infekten