Sporttauglichkeitsuntersuchung & Sportattest – sicher trainieren

Eine Sporttauglichkeitsuntersuchung klärt, ob Sie aus medizinischer Sicht sicher Sport treiben können – etwa vor einem Wettkampf, für die Aufnahme eines Sportstudiums oder wenn ein ärztliches Sportattest erforderlich ist. In der Sportmedizin wird eine solche Untersuchung auch als Pre-Participation-Screening (PPS) bezeichnet.

Wann ist eine Sporttauglichkeitsuntersuchung sinnvoll?

Eine Sporttauglichkeitsuntersuchung ist besonders sinnvoll, wenn Sie:

  • intensiv trainieren und/oder sich auf einen Wettkampf vorbereiten (z. B. Marathon, Triathlon, Hyrox)
  • ein Sportattest oder eine medizinische Freigabe benötigen, z. B. für einen Wettkampf, vor Aufnahme eines Sportstudiums oder einer sportbezogenen Ausbildung
  • nach einer Trainingspause wieder einsteigen
  • ab etwa 35 Jahren Ihr Herz-Kreislauf-Risiko einschätzen möchten
  • sicher trainieren möchten – ohne unnötiges Risiko

„Ich will wissen, ob ich „herzgesund“ bin und sicher am Training und ggf. Wettkämpfen teilnehmen kann."

Typische Fragen

Häufig stehen Fragen im Raum wie:

  • Ist mein Herz gesund genug für intensive Belastung?
  • Besteht ein Risiko für Herzprobleme oder Rhythmusstörungen beim Sport?
  • Welche Trainingsintensität ist für mich sicher?
  • Gibt es Warnzeichen, die ich bisher übersehen habe?

Was Sie konkret mitnehmen

Nach der Untersuchung erhalten Sie:

  • eine klare Entscheidung zur Sporttauglichkeit
  • bei Bedarf ein Sportattest / medizinische Freigabe
  • eine Einschätzung Ihres individuellen Herz-Kreislauf-Risikos
  • konkrete Trainingsleitplanken (Intensität, Progression, Belastungssteuerung)
  • klare Hinweise zu Warnzeichen und Kontrollzeitpunkten

Ziel ist nicht nur „alles in Ordnung“, sondern eine fundierte Orientierung für Ihr Training.

Sportattest für Studium oder Ausbildung

Sie benötigen für die Aufnahme eines Sportstudiums oder einer sportbezogenen Ausbildung eine ärztliche Sporttauglichkeitsbescheinigung? Auch diese Untersuchungen führen wir durch.

Je nach Anforderungen umfasst die Untersuchung in der Regel:

  • Anamnese
  • klinisch-internistische und orthopädische Untersuchung
  • Ruhe-EKG und Belastungs-EKG
  • Laboruntersuchung mit Blutentnahme und Urinstatus
  • ggf. weitere Untersuchungen nach medizinischer Indikation

Falls von der Hochschule ein Sehtest oder ein bestimmtes Formular gefordert wird, bringen Sie dieses bitte zum Termin mit.

Möchten Sie sicher trainieren oder benötigen ein Sportattest?

Wir klären, ob Ihr Herz gesund ist und welche Belastung für Sie sicher ist.

Wie läuft die Sporttauglichkeitsuntersuchung ab?

1. Anamnese & Risikoeinschätzung
2. Sportkardiologische Untersuchung
3. Einordnung & Trainingsfreigabe
4. Kosten & Abrechnung

Schritt 1: Anamnese & Risikoeinschätzung

Wir besprechen gemeinsam:

  • Trainingsumfang und Wettkampfziele
  • aktuelle Belastung und Trainingsstruktur
  • mögliche Beschwerden oder Warnzeichen
  • familiäre Risiken (z. B. plötzlicher Herztod)
  • Risikofaktoren wie Blutdruck, Stoffwechsel, Stress oder Schlaf

Schritt 2: Sportkardiologische Untersuchung

Die Diagnostik wird individuell zusammengestellt und umfasst in der Regel eine klinische Untersuchung, Ruhe-EKG und Herzultraschall sowie ein Belastungs-EKG (Ergometrie) inklusive Blutdruckmessung zur Einschätzung Ihrer Belastbarkeit. 

Ergänzend können – je nach Fragestellung – weitere Untersuchungen wie Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Laboranalysen oder eine weiterführende Abklärung über unser Netzwerk sinnvoll sein.

Schritt 3: Einordnung & Trainingsfreigabe

Sie erhalten eine klare medizinische Einschätzung:

  • ob Sie uneingeschränkt sporttauglich sind
  • ob Einschränkungen oder weitere Abklärungen notwendig sind
  • welche Trainingsbereiche und Intensitäten für Sie sinnvoll sind

Schritt 4: Kosten & Abrechnung

Die Sportkardiologie Potsdam ist eine Privatpraxis. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) für Privatversicherte und Selbstzahler. Die Kosten werden in der Regel von privaten Krankenversicherungen übernommen. Die genaue Erstattung hängt vom jeweiligen Tarif und Versicherungsvertrag ab. 

Was wird bei einer Sporttauglichkeitsuntersuchung geprüft?

Wie sicher und belastbar ist mein Herz-Kreislauf-System unter körperlicher Belastung?

Dabei werden unter anderem bewertet:

  • Herzstruktur und Herzfunktion
  • Herzrhythmus unter Belastung
  • Blutdruckreaktion
  • individuelle Risikofaktoren

Für wen ist eine Sporttauglichkeitsuntersuchung besonders sinnvoll?

Ein kardiologischer Sport-Check richtet sich insbesondere an:

  • ambitionierte Freizeitsportlerinnen und -sportler und Wettkampfteilnehmerinnen und -teilnehmer
  • Wettkampfsportlerinnen und -sportler: Als gezielter Wettkampf-Check kann die Untersuchung helfen, gesundheitliche Risiken vor intensiven Belastungen frühzeitig zu erkennen
  • Personen mit strukturiertem Training oder Leistungszielen
  • gesundheitsbewusste Menschen ab etwa 35 Jahren
  • alle, die ihr Risiko besser verstehen und sicher trainieren möchten
  • Studierende und Bewerberinnen bzw. Bewerber, die für Studium, Ausbildung oder Aufnahmeverfahren ein ärztliches Sportattest benötigen

Häufig gestellte Fragen

Eine Sporttauglichkeitsuntersuchung ist eine medizinische Untersuchung, bei der geprüft wird, ob Ihr Herz und Ihr Kreislauf für sportliche Belastung geeignet sind. Ziel ist es, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und Ihre Belastbarkeit sicher einzuschätzen.

Das Pre-Participation-Screening ist eine sportmedizinische Untersuchung vor Aufnahme oder Intensivierung sportlicher Aktivitäten. Ziel ist es, mögliche gesundheitliche Risiken zu erkennen und die individuelle Sporttauglichkeit zu beurteilen. Umfang und weiterführende Untersuchungen richten sich nach Alter, Sportart, Trainingsniveau, Vorerkrankungen und dem jeweiligen Anlass.

Das hängt vom Veranstalter ab. Für viele Wettkämpfe wird ein Sportattest empfohlen oder vorausgesetzt. Eine sportmedizinische Untersuchung gibt Ihnen die nötige Sicherheit und dient als Grundlage für eine ärztliche Freigabe.

Eine Untersuchung ist sinnvoll vor intensiver sportlicher Belastung, bei Wiedereinstieg ins Training, vor Wettkämpfen oder wenn Sie Ihr Herz-Kreislauf-Risiko besser einschätzen möchten – insbesondere ab etwa 35 Jahren.

In der Regel umfasst die Untersuchung eine Anamnese sowie klinische Untersuchung, ein Ruhe-EKG, einen Herzultraschall sowie eine Belastungsuntersuchung (Ergometrie) mit EKG und Blutdruckmessung. Je nach Fragestellung können weitere Untersuchungen ergänzt werden.

Je nach Umfang dauert der Termin in der Regel zwischen 60 und 120 Minuten.

Ja. Auch ohne Beschwerden können unerkannte Risiken bestehen. Eine Sporttauglichkeitsuntersuchung hilft, diese frühzeitig zu erkennen und Ihr Training sicher zu gestalten.

Es können unter anderem Herzrhythmusstörungen, funktionelle oder strukturelle Auffälligkeiten des Herzens, abnorme Blutdruckreaktionen oder weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren erkannt werden.

In den meisten Fällen ja. Sie erhalten eine klare Einschätzung, ob und in welchem Umfang Sie trainieren können sowie konkrete Empfehlungen für Ihre Belastung.

Besonders sinnvoll ist er für ambitionierte Freizeitsportler, Wettkampfteilnehmer, Wiedereinsteiger sowie Personen, die ihr Herz-Kreislauf-Risiko besser verstehen möchten.

Ja. Wir führen Sporttauglichkeitsuntersuchungen auch für angehende Sportstudierende durch. Der genaue Untersuchungsumfang richtet sich nach den Vorgaben der jeweiligen Hochschule und umfasst in der Regel eine internistische und orthopädische Untersuchung, Ruhe- und Belastungs-EKG sowie Laboruntersuchungen. Bringen Sie vorhandene Formulare oder Vorgaben Ihrer Hochschule bitte zum Termin mit.

Klarheit schafft Sicherheit.

Vereinbaren Sie Ihren Termin für eine Sporttauglichkeitsuntersuchung.

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